Oberstdorfer Viehscheid
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Hirte und Kranzrind
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Kühe soweit das Auge reicht
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Viehscheid in Oberstdorf

Immer ein echtes Highlight, der Oberstdorfer Viehscheid. Dieses Jahr am 13.09.2018. Nach dem Bergsommer werden Kühe und Jungvieh von den Hirten ins Tal getrieben und ihren Besitzern übergeben. Erfahre hier alles Wissenswerte über diese Allgäuer Tradition...

Viehscheid - was ist das eigentlich?

Nach ca 100 Tagen in den Bergen werden die Kühe zurück ins Tal getrieben.
Stolz darauf, dass Sie den Bergsommer unfallfrei gemeistert haben putzen Sie zu diesem Anlass schon früh am Morgen das Vieh und schmücken das Leittier mit Blumenkränzen aus Bergblumen und Zweigen - aber nur, wenn während des Sommers kein ernsthafter Unfall auf der Alm passiert ist.
Dieses Fest, der Viehscheid, ist eine der größten, schönsten und ältesten Festtraditionen in Oberstdorf und im Allgäu.
Im Verlauf der beiden letzten Septemberwochen feiert jeder Ort seinen eigenen Almabtrieb. Meist werden zu diesem Anlass Festzelte aufgestellt, das gesamte Dorf trifft sich, Musikkapellen spielen, die eine oder andere Maß wird gemeinsam getrunken und der Alm-Sommer in Hochstimmung verabschiedet.

Viehscheid in Oberstdorf

Der Oberstdorfer Viehscheid wird besonders groß gefeiert und ist inzwischen so bekannt, dass die Viehscheid-Zeit zur Hochsaison-Zeit in Oberstdorf geworden ist.
Bis zu 20.000 Besucher verfolgen am Oberstdorfer Scheidplatz im Ried die Rückkehr des Viehs von den Hochalpen. Etwa 1000 Stück Vieh kommen zu Tale, die ihre Sommerzeit auf den Alpen verbracht haben.
Hinzu kommt, dass der Spätsommer und Herbst aufgrund der farbenprächtigen Natur und den angenehmen Temperaturen zu den beliebtesten Wanderzeiten gehören.

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